• An meine Freundin...

    Wahre Freundschaft


    1. Wahre Freundschaft soll nicht wanken, wenn sie gleich entfernet ist.
    | : Lebet fort noch in Gedanken und der Liebe nicht vergisst : |

    2. Keine Ader soll mir schlagen, da ich nicht an dich gedacht,
    | : ich will für dich Sorge tragen bis zur späten Mitternacht : |

    3. Wenn der Mühlstein träget Reben und daraus fließt kühler Wein,
    | : wenn der Tod mir nimmt das Leben, hör ich auf getreu zu sein : |

     

  • Zweifel ?!?

    Heute war ich seit einer Ewigkeit wieder einmal bei meiner Freundin. Wie ich leider immer wieder zu spät feststelle, die wohl beständigste und aufrichtigste, die ich mir wünschen kann.
    Ich habe versucht ihr meine Situation bezüglich meines Herzensmenschens zu schildern. Und erst meinte sie, ich solle doch die Stelle, die mir in Traumstadt geboten ist annehmen. Es wäre nicht wenig Gehalt und allemal genug um gut über die Runden zu kommen.
    Recht hat sie!
    Allerdings meinte sie dann, das dies wohl nicht der wirkliche Grund für das Herausschieben der Entscheidung wäre. Sie hätte wohl viel mehr das Gefühl, dass da mehr ein anderer Grund dahintersteckt.
    So recht war mir das wohl nie bewusst (und wäre es mir wohl auch nie bewusst aufgefallen) aber es gibt tatsächlich andere Gründe warum ich diese wohl sehr wichtige Entscheidung so vor mir herschiebe.
    Ich bin mir tatsächlich immer noch nicht bewusst dessen, was ich wirklich will. Tatsächlich wird mir dies durch den Herzensmenschen auch nicht wirklich leicht gemacht. Einige Faktoren aus der Vergangenheit lassen mich wohl doch stärker zweifeln, als dass ich mir dessen bewusst wäre. Leider sind das keine kleinen Zweifel, die leicht von der Hand zu weisen wären. Sie sind tatsächlich wichtig für die Zukunft mit ihm.
    Eine ganze Weile habe ich versucht, die Probleme, die ich sehe kleiner zu reden als sie wirklich sind. Aber tatsächlich sind sie eigentlich garnicht klein. Und wahrscheinlich sollten sie wirklich angesprochen werden.
    Nur leider bin ich kein guter Redner. Ich bin froh, wenn ich meine Worte ab und an in Sätze fassen und sie zu Blatt bringen kann. Es wäre allerdings wichtig dies anzusprechen.
    Nur warum wage ich es nicht?
    Hm...wie gesagt. Meinen Standpunkt in Gefühlsdingen zu vertreten fällt mir außerordentlich schwer und zum anderen habe ich denke ich auch ein wenig Angst vor der Reaktion des Herzensmenschen. Allerdings bringt es mir keinerlei Punkte diese wichtigen Dinge unangesprochen zu lassen. Es kostet mich lediglich eine überaus nette Stelle, die ich hätte haben können. Und wahrscheinlich werde ich mich im Kreis drehen, wenn ich nicht endlich den Mut fasse.
    Schließlich geht es hier um meine Zukunft. Ich gebe meine Freundin, meine Familie und eine Traumstelle hier in meiner Heimatstadt auf. Er lässt sich berieseln, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein.

    Genug der Worte ich bin betrunken und wollte lediglich ein paar Gedanken nicht verloren gegangen gewusst haben!

  • die Suche geht weiter...

    Meine Entscheidungsfindung findet nun langsam ein Ende.
    Ich denke ich bin so weit zu sagen, dass ich bereit für den großen Schritt bin.
    Ich liebe meine Arbeit. Weiß Gott. Und wie. Aber es gibt jemanden den ich mehr liebe. Noch nie habe ich derartige Gefühle gehegt/hegen dürfen. Danke dafür! Ich dachte für sowas wäre ich nicht mehr empfänglich.

    Ich war zur Probe arbeiten in einer privaten Klinik in Traumstadt. Und das Arbeiten war echt angenehm. Die Schwestern dort waren nett und offensichtlich auch angetan von meiner Person, denn sie meinten sie würden sich freuen, wenn sie mich bald wiedersehen würden. Und sie fänden es sehr schön, wenn ich mit ihnen in einem Team arbeiten würde.
    Auch die Leitung schien angetan, denn mir wurde viel Bedenkzeit eingeräumt.
    Leider stimmt der wichtigste Faktor (von dem ich meinen Umzug abhängig mache) in keinster Weise.
    Wirklich schade. Es war zu schön dort...irgendwo musste ein Haken sein.

    Aber ich gebe nicht auf. Es gibt andere Stationen mit netten Schwestern und einer angenehmen Arbeitseinstellung... und vor allem mit dem "wichtigsten Faktor". Tjaja, Geld regiert die Welt... traurig und wahr. Aber ich werde mich nicht unter Wert verkaufen, auch mein Herzensmensch meinte das sofort und war keineswegs enttäuscht darüber, dass es nichts wird mit der Stelle.

    Ich bin so dankbar über meine jetzige Situation...dass ich das alles noch(-mal) erleben darf. Damals war die Beziehung schön. Wir waren jung und wir liebten uns. Jetzt ist die Beziehung nahezu perfekt.
    Wir waren lange getrennt, haben uns aber sofort an gleicher Stelle wiedergetroffen. Wir haben immernoch die selben Vorstellungen vom Leben, den gleichen Humor, verstehen uns ohne viele Worte zu verlieren...so, wie jeder sich eine Beziehung wünschen würde.
    Danke! Danke für alles!


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  • ...die Entscheidungsfindung geht in die zweite Runde...

    Letzte Woche Freitag (22.Mai´09) habe ich mich in Berlin auf eine Stelle beworben. Einfach so... nur um mal zu schauen, wie meine Chancen denn so stehen.
    Gestern der Anruf... eine Einladung zum Probearbeiten.
    Ich hätte nie gedacht, dass die sich überhaupt melden und nun das?! Ich wusste gestern garnicht wie mir geschah.
    Natürlich habe ich gleich den Herzensmenschen angerufen um ihm davon zu berichten. Er freut sich.
    Und was soll ich davon halten? Das geht so schnell... viel zu schnell. In einem Monat wohne ich vielleicht schon in Berlin?!
    Aber vielleicht wollen die mich dort auch garnicht haben... oder mir gefällt die Stelle nicht... sehr viel spricht eigentlich nicht dafür, dass sie mir auch nur ein wenig gefallen könnte. Keine Parkplatzmöglichkeiten (schlimmer als hier), sehr klein (ich glaube 28Betten), nur Privatzahler und Standort in einer der teuersten Straßen Berlins. Ist das meine Vorstellung von Arbeit? Ich weiß nicht...
    Ich muss abwarten.
    Die Entscheidung meines Lebens steht nun kurz bevor und ich bin ohnmächtig vor Angst darüber, was nun auf mich zukommt. Wer garantiert mir, dass ich dort glücklich bin? Selbst wenn die Stelle prima wäre... es kann immernoch mit dem Herzensmenschen schief gehen.
    HILFE !

  • Entscheidungen

    Ich habe ein schönes Leben. Ich kann mich wirklich nicht beschweren. Meine Ausbildung habe ich gut abgeschlossen und ich habe die tollste Stelle auf der wohl besten Station die es gibt. Das Personal ist super... und das ohne Ausnahmen. Die Arbeit macht mir sehr viel Spass und ich kann mich mit der Arbeitsweise gut identifizieren.
    Privat läuft es sowohl gut als auch sehr chaotisch derzeit. Ich habe 2 sehr gute Freunde, die mich einzuschätzen wissen und auch wissen wie sie mich zu nehmen haben...zumindest fast immer! Und ich habe auch so viele nette Menschen kennengelernt, die mir wichtig geworden sind und die ich in meinem Leben nur noch ungern missen möchte.
    Nun das Chaos! Ich habe den wohl wichtigsten Menschen in meinem Leben wieder um mich (mehr oder weniger). Der Haken: Er wohnt nicht in Leipzig. Und eine Fernbeziehung kommt für beide Seiten nicht wieder auf Dauer in Frage.
    Nun die Frage! Lohnt es sich ein erfülltes Leben hier in meiner Stadt aufzugeben um einem Gefühl nachzugehen? Ich muss zugeben, es ist das stärkste Gefühl, dass ich jemals für einen Menschen aufzubringen bereit war. Nur wenn ich den Schritt einmal gewagt habe gibt es kein zurück. Ich bin so glücklich und so tief traurig über diese Situation aus der ich keinen Ausweg finde...

  • An die Männerwelt...

    ...höret und lernet!

     

  • höchste Zeit...

    ...mal wieder einen Eintrag zu tätigen.
    Seit einem Gespräch mit einem guten Freund, bin ich mir nicht mehr sicher was mir dieser Blog bringt (wahrscheinlich nichts) und was ich überhaupt noch schreiben kann/soll. Er meint, ich gebe zu viel Einblick in mein Leben. Recht hat er...doch ganz aufhören mit schreiben mag ich dann doch nicht :P

    Vor ein paar Tagen lernte ich (YouTube sei Dank) einen jungen Mann kennen (wohl viel mehr seine Musik). Dieser Musik bin ich sehr zugetan, zumal er die Worte Ironie und Sarkasmus, wenn auch noch sehr spärlich, in seine Texte einzubetten weiß. Hier ein kleiner Vorgeschmack für den Fall, dass euch schon der Zahn tropft und ihr es garnicht mehr abwarten könnt :)

  • Glücklich und doch unzufrieden...

    Momentan strömt einmal mehr viel zu viel auf mich ein. Viele schöne, aber auch (und dieser Teil überwiegt leider momentan) viele negative Dinge.

    Hm...was nun zuerst? Man will doch immer erst die Schlechtigkeiten weg haben oder? Also wird es diese Reihenfolge sein...
    Am 09. Juni beginnen die schriftlichen Prüfungen mit TB1 (Themenbereich 1 = Anatomie, Physiologie, Pathologie...) von 8 bis 10 Uhr. Am Mittwoch folgt dann TB 2 (= Pflege) um die gleiche Uhrzeit. Ebenso zeitig muss ich mich am Freitag beweisen in TB 6/7 (= Studien/ Forschung, Recht).
    Klingt toll oder...
    Am 25. Juni habe ich meine Pflegeplanung. Der Tag danach ist der Tag meiner praktischen Prüfung.
    Und zu guter letzt enden meine Prüfungen mit den mündlichen vom 14. - 16. Juli 2008. Ich bete diesen zuletzt erwähnten Tag so sehr herbei...
    Weiterer negativer Faktor, sind Freunde, die sich als solche bezeichnen, sich allerdings alles andere als freundschaftlich verhalten. Es ist schade, zu erfahren, dass man so einfach und schnell zu ersetzen ist. Aber was solls... dann war es wohl nicht so wichtig.
    Des weiteren bekomme ich nur Absagen von den Kliniken in Leipzig und Berlin. 2 sind noch offen und bei 2 anderen bin ich "vorgemerkt". Keine wirklich große Ausbeute.

    Nun das positive: Seit dem 20.Mai 2008 bin ich vergeben... ja man soll es kaum glauben. Ich selbst kann es noch nicht ganz fassen. Wir sind uns sehr ähnlich aber auch sehr verschieden. Klingt komisch und ist auch nicht wirklich zu erklären. Ich habe das Gefühl ich kenne diesen Mann schon ewig lang, und ebenso vertraut ist er mir auch. Andererseits haben wir noch viele Dinge auf einen Nenner zu bringen und sie für uns passend zu machen. Aber von nichts kommt nichts, richtig ?! Es ist schön in seiner Nähe zu sein. Nun kann ich nur hoffen, dass ich eine Stelle an meinem Ausbildungsklinikum bekomme. Ansonsten stehen wir wahrscheinlich vor einem mittelgroßen Problem...

  • Tag um Tag...

    ... eine neue schlechte Nachricht nach der anderen, negative Ereignisse ... usw.! Da macht einem das Lernen doch gleich noch viel mehr Spass. Ich hab keine Lust mehr. Leipzig, du bist öde. Ich werde mich daher im Sommer von dir trennen, und das diesmal definitiv. Da spricht mir keiner mehr zwischen!

  • ...der Blues ist einer der Schwarzen...

    Vor kurzer Zeit bin ich in den Genuss gekommen einen sehr angenehmen Menschen kennenzulernen. Er hat mich einer Richtung von Musik, die ich bis dato ein wenig vernachlässigt hatte, wieder etwas näher gebracht. Momentan höre ich nichts anderes mehr... You´ve got the blues...

    Post scriptum... ich werde in Erfahrung bringen, ob ich wenigstens einen seiner gecoverten Songs hier Preis geben darf... bis dahin... hör ich sie für euch. Bin ja ´ne nette ;)

     

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